Junge Theologie

Das Programm Junge Theologie bringt junge Theologinnen und Theologen aus ganz Europa zusammen. Die jungen Fachleute richten ihren Blick auf die Zukunft des Protestantismus in ihren Ländern.  Protestantismus zwischen Nationalismus und Kosmopolitismus. Das ist das Thema einer Tagung für junge Theologinnen und Theologen in zwei Teilen: Vom 4. November 2021 bis zum 10. Februar 2022 diskutieren junge Theologinnen und Theologen in sieben Online-Veranstaltungen im Netz (digital academy). Noch in Planung ist für 2022 das Forum für Junge Theologie in Europa mit persönlicher Anwesenheit in Wien. Den aktuellen Stand zeigt www.junge-theologie.de

Die Kirchen, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts in ganz Europa hervorgegangen sind, erleben derzeit Veränderungen, die ihr Selbstverständnis, ihren sozialen Status und ihre innere Struktur tiefgreifend beeinflussen. Es stellt sich die Frage, wie weit die protestantischen Kirchen in die Gesellschaft gelangen können. Obwohl säkulare Manifestationen grundlegender protestantischer Überzeugungen die Gesellschaften durchdrungen haben, werden sie nicht mehr als „protestantisch“ anerkannt.

Auf der letzten Tagung 2018 haben die junge theologichen Fachkräfte in Wrozwaw über die protestantische Einflüsse in den europäischen Gesellschaften diskutiert und wo der Protestantismus sichtbar wird. Sie haben diese Fragen unter Bezugnahme auf eine Reihe religiös-soziologischer und ekklesiologischer Ansätze untersucht. Gleichzeitig haben sie auch den Punkt betrachten, an dem der Protestantismus Verantwortung übernehmen kann und sollte und welche Hoffnungsschimmer er der Gesellschaft bieten kann. Die Konferenz zielte daher darauf ab, die verbindlichen Punkte des Protestantismus in Europa aufzudecken.

2018 trafen sich 24 junge Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Ländern Europas in Wroclaw (Breslau).

www.junge-theologie.de

Kontakt:
Marcel Kehr
Tel. 0157.34827915 
marcel.kehr@evangelischer-bund.de