Junge Theologie

Das Programm Junge Theologie bringt junge Theologinnen und Theologen aus ganz Europa zusammen. Die jungen Fachleute richten ihren Blick auf die Zukunft des Protestantismus in ihren Ländern.  Die Tagung 2018 fand in Wrocwaw (dem früheren Breslau) mit 24 Teilnehmenden statt hatte das dreifache Thema 

Verantwortung übernehmen – Hoffnung geben – sichtbar sein

Die Kirchen, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts in ganz Europa hervorgegangen sind, erleben derzeit Veränderungen, die ihr Selbstverständnis, ihren sozialen Status und ihre innere Struktur tiefgreifend beeinflussen. Es stellt sich die Frage, wie weit die protestantischen Kirchen in die Gesellschaft gelangen können. Obwohl säkulare Manifestationen grundlegender protestantischer Überzeugungen die Gesellschaften durchdrungen haben, werden sie nicht mehr als „protestantisch“ anerkannt.

Auf dieser Konferenz haben die jungen theologichen Fachkräfte diskutiert, wo sich protestantische Einflüsse in den europäischen Gesellschaften manifestieren und wo der Protestantismus sichtbar wird. Sie haben diese Fragen unter Bezugnahme auf eine Reihe religiös-soziologischer und ekklesiologischer Ansätze untersucht. Gleichzeitig haben sie auch den Punkt betrachten, an dem der Protestantismus Verantwortung übernehmen kann und sollte und welche Hoffnungsschimmer er der Gesellschaft bieten kann. Die Konferenz zielte daher darauf ab, die verbindlichen Punkte des Protestantismus in Europa aufzudecken.

2018 trafen sich 24 junge Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Ländern Europas in Wroclaw (Breslau).

www.junge-theologie.de

Kontakt:
Marcel Kehr
Tel. 0157.34827915 
marcel.kehr@evangelischer-bund.de