Konfessionskundliches Institut

Der Evangelische Bund ist Träger des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim. Die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nutzt und fördert das Bensheimer Institut als ökumenewissenschaftliche Arbeitswerk. Neben diesen Institutionen unterstützen und fördern auch die Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Landeskirche in Baden und die Evangelische Kirche der Pfalz die Arbeit des Institutes. Die Richtlinienkompetenz liegt beim Kuratorium.

Das Institut agiert als unabhängige Beratungsinstanz für evangelische Institutionen in allen Fragen der Ökumene. Es berät Kirchenleitungen und kirchliche Entscheidungsträger, landeskirchliche Ökumenebeauftragte, ökumenische Gremien und den Ev. Bund. Es unterstützt diese in der kritischen Urteilsbildung und berät in Entscheidungsprozessen. Das KI trägt damit sowohl zur ökumenischen Verständigung als auch zur Konturierung des evangelischen Profils bei.

Das Institut unterhält fünf wissenschaftliche Fachreferate für die Bereiche Anglikanismus, Catholica, Freikirchen und Orthodoxie und Weltökumene. Ein externer beratender Mitarbeiter unterstützt das Institut hinsichtlich der deutschen Pfingstbewegung. Mit Aufsätzen und Vorträgen, durch die Mitarbeit in wissenschaftlichen und kirchlichen Gremien und durch die Beteiligung an ökumenisch bedeutende Veranstaltungen tragen die Fachreferentinnen und Fachreferenten zur Pflege und Förderung der Ökumene bei. Ein Wissenschaftlicher Beirat aus berät das Institut in fachlichen Angelegenheiten.